Wie Normen und Ideale die Hebammenarbeit beeinflussen

Wir begegnen jeden Tag vielfältigen Menschen. Viele von Ihnen leben in intersektional verwobenen sozialen Lagen. Das heißt sie sind beispielsweise eine blinde Frau oder eine Muslimin im Rollstuhl oder ein junger trans*Mann mit Patchworkfamilie und fehlendem Ausbildungsplatz.
Dieser Workshop lädt euch ein, mehr über soziale Situationen und deren intersektionale Verwobenheit zu erfahren. Und zu überlegen: Was bedeutet dies für die Begleitung in der Hebammenarbeit?
Gleichzeitig lohnt es sich zu reflektieren: Welche Bilder habe ich im Kopf? Welche Vorstellungen habe ich von Schwangeren, Gebärenden und Familien?
Es gibt einige gesellschaftliche Ideale davon, wie Gebärende und Eltern zu sein haben. Dies kann Repronormativität genannt werden.
Dieser Workshop lädt auch zur Reflektion von Idealvorstellungen und eigenen Positionierungen ein und fragt was diese Vorstellungen mit uns und unserer Hebammenarbeit machen.
Almut Bickhardt ist Hebamme, Mutter, Freund*in und (sozial) wissenschaftliche Arbeitende.
Almut wird uns einen thematischen Input geben.
Außerdem werden wir gemeinsam, in Form von Biografie- und Gruppenarbeit unsere Vorstellungen hinterfragen und reflektieren.
Wann? 13. November 2026, 11:30-16:30
Wo? Fabrik Osloer Straße, 4.OG. Osloer Str. 12, 13359 Berlin (leider nicht barrierefrei!)*
Kosten? Auf Spendenbasis
Anmeldung und Fragen unter hebflexion@riseup.de
*Wenn die Treppen eine Herausforderung für dich darstellen, schreibe uns bitte an, damit wir eine passende Lösung finden können.
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